Gehen oder bleiben

Veröffentlich: Mai 24 , 2016
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Aussteigen? Das ist schwerer als man denkt.

Die Frage und gleichzeitig größte Aufgabe für jeden in einer langfristigen geschäftlichen oder privaten Beziehung ist: Soll ich mir die Mühe machen eine Einigung zu erzielen oder soll ich sie besser als Verlust abschreiben?

Sehen Sie sich die Schwierigkeiten rund um den Brexit an.

Die Diskussionen Für und Wider den Ausstieg deuten auf die unausweichlichen Schwierigkeiten und notwendigen Verhandlungen hin, die das Referendum am 23. Juni nach sich ziehen wird.

Und wir kratzen gerade mal an der Oberfläche. Aussteigen ist nicht einfach nur umdrehen und gehen.

Die Argumente beider Seiten scheinen sehr vernünftig zu sein, und wer weiß wirklich was da auf uns zukommt, wenn wir bleiben oder ausscheiden?

Wird die britische Wirtschaft zusammenbrechen, oder trotz der europäischen Fesseln erblühen? Wird die Sicherheitslage durch geschlossenen Grenzen verbessert oder stehen wir alleine in der globalen Terrorismusfrage? Wird Britannia die Wogen beherrschen oder wie eine Pennerin mit ihren 9 Katzen in der eigenen Pfütze enden.

Und außerdem müssen bei einem Ausstieg noch die letzten 9 Jahre entwirrt werden.

Wo sind wir da nur hinein geraten? Am liebsten würde man sich unter der Bettdecke verkriechen.

Aber gleichermaßen sind wir heraus gefordert, wenn es um strategische Partnerschaften mit unseren Lieferanten oder Käufern geht. Ein großer Kostenfaktor ist der Umgang mit Risiken und das Bewältigen von Schwierigkeiten. Soll man die Kröte lieber schlucken? Es kommt darauf an, wie schlimm es wird und was es kostet, entweder zu schlucken oder zu gehen.

Darüber müssen wir uns im Klaren sein. Denn eine Beziehung ohne die Möglichkeit auszusteigen, kann sehr schnell zur Farce werden.

Jedenfalls sollten wir keinen Schlussstrich ziehen, ohne zu prüfen ob und wo wir für beide Seiten einen Mehrwert schaffen können.

Wenn man aussteigt, kann die Tür für immer zu sein.

Geschrieben von Alan Smith

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