Was denn jetzt?

Veröffentlich: Nov 12 , 2015
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Wir werden fett, weil wir zu viel essen und uns zu wenig bewegen, oder? Nein, nicht wenn wir der Diskussion um Zucker versus Fett folgen.

Seit Jahren sind wir der Ansicht, dass Fett schlecht für uns ist. Davon wird man dick, also ist fettarme Kost gut. Aber das „Fett ist schlecht“-Dogma wird neuerdings in Frage gestellt. Kohlenhydrate, vor allem Zucker werden zunehmend als schlechte, fettmachende und giftige Zutaten identifiziert.

Vermeidet Fettgebratenes und Ihr lebt gesünder. Das Problem mit Fett ist, das es ein wichtiger Geschmacksträger ist. Wenn man es weglässt, muss ein Ersatzstoff her, der für den Geschmack sorgt. Zucker.

Deshalb ist jetzt Diabetes auf dem Vormarsch und die Mediziner warnen davor, dass die Typ II Diabetes schneller als wir alle glauben, epidemische Ausmaße annehmen wird.

Was sollen wir tun? Ich bewege mich mehr und wenn man gern isst und trinkt sollte man genau dies tun. Einige wenige von uns versuchen sogar, sich im Fitness-Studio fit zu halten. Aber obwohl die aufgenommenen Kalorien pro Kopf sich seit dem Zweiten Weltkrieg kaum verändert haben, stürzt der Kalorienverbrauch in den Keller. Weniger Verbrauch bei gleicher Kalorienaufnahme.

Was es besonders interessant für mich macht, sind die ständig wechselnden Informationen und Prioritäten, mit denen wir jeden Tag leben müssen. Es sollte eigentlich niemanden verwundern, denn schon Buddha hat gesagt, dass die einzige Konstante im Leben die Veränderung ist. Es ist das Bedürfnis nach Beständigkeit, das unser Elend in der westlichen Welt prägt.

Ziehen Sie Ihren Vorteil aus dieser Erkenntnis.

Für einen Verhandler ist die entscheidende Frage, was sich seit der letzten Diskussion verändert hat. Hat sich meine Machtsituation verändert? Welche neuen Anreize oder Sanktionen können auftauchen? Was sind neue Strömungen oder Werte, die intern oder extern verteidigt werden müssen? Wie hat sich der Markt verändert und wo stehen wir?

Es sind die kleinen Veränderungen und Verschiebungen, die uns zwingen unsere Position anzupassen und zu verbessern. Oder die uns Schwierigkeiten erkennen lassen und uns deshalb zu genauer Planung zwingen. Und die den kleinen Unterschied machen zwischen einem „geschmackvollen“ Abschluss und einem, der nach nichts schmeckt.

Geschrieben von Alan Smith


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