Vorschlag statt Beschwerde

Veröffentlich: Jun 25 , 2015
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Heute sehen Sie  einen relativ kleinen Aspekt, der aber deutlich macht, welche Möglichkeiten im Verhandeln liegen. Eine Einigung kann Ihre Position in allen Bereichen verbessern.

Ich war diese Woche in den USA, bin am Montag in JFK gelandet und hatte vor bis Dienstag in Manhattan zu bleiben um anschließend zu arbeiten. Übernachtet habe ich in einem kleinen Hotel in der Nähe des Broadways.

New York liegt 5 Stunden hinter der Zeit in UK. Um 21.00 Uhr (02.00 Uhr auf meiner inneren Uhr) wollte ich schlafen gehen.

Ich schaltete den Fernseher an um etwas zu entspannen. Nichts passierte. Standbild ohne Ton. Nachdem ich die Rezeption angerufen hatte, klopfte es an der Tür.

Ein Techniker brachte den Fernseher zum Laufen, Problem gelöst.

Nach einigen Stunden unruhigen Schlafes, erwachte ich völlig erschlagen um 04.00 Uhr Ortszeit. Ich schaltete den Fernseher ein. Gleiches Problem.

Ich überlegte den Techniker wieder zu rufen. Um 04.00 Uhr morgens? Schlechte Aussichten. Wenn ich, möglicherweise mit Jet Lag, in einem Hotel übernachte, erwarte ich eine funktionierende Unterhaltungstechnik.

Am Morgen beschwerte ich mich an der Rezeption.

Es folgte eine freundliche Entschuldigung und die Frage, was man tun könnte um das Problem zu lösen. Eine gute Frage.

Trotz des fehlenden Schlafs, der Jeden grantig gemacht hätte, widerstand ich der Versuchung, meinen Frust durch wüste Beschimpfungen abzubauen. Ich erkannte nämlich die Chance auf ein Geschäft und machte einen Vorschlag: Ein Upgrade in ein besseres Zimmer und einen kostenlosen Film – dann wäre das Problem vom Tisch. Gesagt und getan.

Im Normalfall läuft immer etwas schief. Das ist unser Leben. Fehler passieren. Technik versagt. Veränderungen bringen Unruhe. Jammern ist dann eine Möglichkeit, bringt aber  außer der Genugtuung jemand geärgert zu haben und einem erhöhten Blutdruck wenig.

Anstatt sich zu beschweren, machen Sie lieber einen Vorschlag, der Ihnen etwas bringt. Meistens funktioniert es.

 

Geschrieben von Alan Smith


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