Öl ins Feuer

Veröffentlich: Jan 26 , 2015
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Es gibt eine Reihe von Leuten, für die ein niedriger Ölpreis eine schlechte Nachricht ist. Die Ölproduzenten, die bisher von der Preisspirale und den stetig steigenden Produktionszahlen profitiert haben. Für den Rest von uns ist es eine erfreuliche Nachricht.

Für einen Verhandler bietet sich hier die Möglichkeit, eine Beziehung zwischen dem Ölpreis und dem Preis der jeweiligen Endprodukte herzustellen. Abhängig davon, auf welcher Seite man steht.

Öl wird immer billiger; ein Barrel kostet heute 30 USD weniger als noch vor drei Monaten. Das sind schlechte Nachrichten für die Öl produzierenden Länder, aber sie haben gravierende und extrem positive Auswirkungen auf die kurzfristige Wirtschaftsentwicklung. Speziell die Fahrer mit Bleifuß freuen sich darüber, und tatsächlich wirken sie sich in vielen Bereichen positiven aus.

Öl spielt in vielen Unternehmen eine wichtige Rolle für die Produktion und die Logistik. Es ist einer der Hauptkostenpunkte.

Es wird in den Medien viel über Raketen mit Fallschirm gesprochen. Wenn der Preis steigt, schießt er hoch wie eine Rakete. Aber wenn er fällt, scheint sein Fall durch einen Fallschirm gebremst zu werden.

In vielen Fällen, in denen Öl oder andere Rohstoffe einen starken Einfluss auf den Preis von Produkten haben, sollte der Verkaufspreis auch den Veränderungen angepasst werden. Sonst trifft das Preisrisiko, wie in den Future Markets, nur eine Partei.

Wenn Sie verstanden haben, wie Ihr Unternehmen mit diesen Veränderungen umgeht, und die meisten davon kann man nicht vorhersehen, wird dies Auswirkungen auf Ihre strategische Ausrichtung in Verhandlungen haben. Wie wir hier und heute mit unseren Lieferanten oder Käufern umgehen, wirkt sich nicht nur kurzfristig aus, sondern betrifft auch die zukünftige Zusammenarbeit.

Das einzig Sichere ist die Veränderung. Der Umgang mit diesen Veränderungen ist die Grundlage für unsere Verhandlungen.

 

Geschrieben von Alan Smith


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